Das Bautagebuch

18.05.2005 Heute Meldung im Harzkurier über die bevorstehenden Baumaßnahmen
23.05.2005 Beginn des Abrisses der alten Mauern. Probleme tauchen auf, die Mauern reißen weiter ein als geplant.
30.05.2005 Helga Meyer fordert in einem Leserbrief im Harzkurier:
Die Arbeiten am Wasserrad sofort zu stoppen und auf den Herbst zu verlegen.

Ein Baustop ist nicht mehr möglich, weil die Mauern bereits eingerissen sind und somit beim Fluten des Mühlengrabens der Postplatz überflutet werden würde. Also jetzt heißt es so schnell wie möglich den Bau fertig stellen.
01.06.2005 Weitere Probleme tauchen auf: Beim Ausbaggern der Baugrube rutscht das seitliche Erdreich nach, es kann so nicht ausgebaggert werden. Nach einem Gespräch mit allen Beteiligten wird beschlossen den Problembereich mit Magerbeton zu verfüllen.
03.06.2005 Der Hang wird mit Magerbeton abgefangen.
06.06.2005 In einem Schreiben teilt die bauausführende Firma Heinrich Dohmeier mit:
Aufgrund der hohen Niederschläge, sowie der vorgefundenen Hindernisse im Aushubbereich (altes Mauerwerk, Fundament usw.) kommt es zu Verzögerungen zu der o.g. Baumaßnahme.
Somit ist der von uns aufgestellte Bauzeitenpan nicht mehr zu realisieren.

08.06.2005 Heute wurde endlich die Sohle gegossen
10.06.2005 Zum Wochenende wurden die seitlichen Begrenzungsmauern gegossen.
10.06.2005 Am Mühlengraben werden gleichzeitig zwei Brücken erneuert. Brücke an der Unteren Wassergasse


Brücke an der Nikolai-Kirche

11.06.2005 Zu unser aller Erstaunen wurde sogar ein Kran zur Hilfe geholt.
12.06.2005 Die Technikerrunde trifft sich um die Baumaßnahmen zu begutachten.
14.06.2005 Die Bodenplatte für den Schaltraum wurde gegossen.
17.06.2005 Die Seitenwände für den Schaltraum wurden verschalt und gegossen.
23.06.2005 Der Ingenieur Treiber überprüft mit Jost Constantin die Baustelle. Die Mauern entsprechen den Maßen der Bauzeichnung. Es wird in Erwägung gezogen den Einlauf des Wassers zu verändern.
24.06.2005 Trotz Absprache wurden die Änderungen an der Mauer nicht berücksichtigt.
29.06.2005 Die Absturzkante wird betoniert.
01.07.2005 Die Betonarbeiten sind fertig.
03.08.2005 Das Rad wird bei der Firma Kirchner besichtigt.
05.08.2005 Das Rad wird eingebaut.
05.08.2005 Das Getriebe wird eingebracht.
09.08.2005 Die Einhausung wird aufgestellt.
25.08.2005 Die Kupplung wird bei der Fa. Kirchner in Hattorf gebaut.
04.09.2005 Die Pflasterarbeiten um die Einhausung sind fast fertig.
16.09.2005 Das Zulaufgerinne wurde angebaut.
12.10.2005 Die Kupplung und das Getriebe wurden an dem Rad montiert. Der Generator mit dem Getriebe verbunden.
25.10.2005 Die Tür für den Schaltraum wurde von Reiner Dietrich und Thomas Kirchner eingebaut.
04.11.2005 Die Schwellkante für das Zulaufgerinne wird angebracht.
Wegen einer Verstopfung in der Wasserumleitung und der fehlenden Ummauerung gab es mehrmals eine Überschwemmung.
11.11.2005 Versuch einer Inbetriebnahme. Leider gab es Probleme mit dem Motor des Überlauf-Schutzes.
11.11.2005 Versuch die Steuerung in Betrieb zu nehmen. Leider flog die Sicherung immer wieder raus.
22.11.2005 Das Rad wird in Betrieb genommen. Leider sind die Probleme des Überlaufschutzes immer noch nicht behoben. Trotzdem haben wir entschieden das Rad mit verminderter Wassermenge laufen zu lassen.
30.11.2005 Bei Einbruch der Dunkelheit wird das Rad beleuchtet.